HABT IHR DAS SUMMEN GEHÖRT?

Bienen stellen eine Schlüsselfigur in unserem Ökosystem dar. Mehrere Tausend Obst- und Gemüsesorten sowie wichtige Wildpflanzen sind von den Bienen als Bestäubungsinsekten abhängig und die Arbeit der Insekten ist auch für uns Menschen überlebenswichtig. Bienen sind jedoch vom Aussterben bedroht. Mit unserem Projekt “Beezdorf Honig” wollen wir als Center-Betreiber einen Beitrag zum Erhalt der Nahrungsvielfalt leisten und uns für den Erhalt, die Pflege und den Aufbau ihres natürlichen Lebensraums einsetzen.

Für das Beezdorf Honig Projekt wurden insgesamt 6 Bienenvölker am Rotpfuhl Center aufgestellt. Die Honigbienen werden von geschulten Imkern betreut und sind in der Umgebung auf Futtersuche. Mit dem Projekt unterstützen wir nicht nur die Bienen, sondern die gesamte lokale Biodiversität und Artenvielfalt in einem Radius von bis zu fünf Kilometern um das Center.

FÜNF FAKTEN UBER BIENEN

LEBENSZYKLUS EINER HONIGBIENE

Im Frühling und Sommer summt und brummt es in den Parks, Gärten, Feldern und den Wegen. Aber was machen Honigbienen eigentlich die restliche Zeit über? Und was machen die Bienen, die wir nicht fliegen sehen?

DAS LEBEN EINER ARBEITSBIENE

In einem Bienenstaat ist das Leben einer Arbeiterin nicht von allzu langer Dauer – die Sommerbiene bringt es auf etwa 35 Tage, und die Winterbiene kann bis zu neun Monate alt werden. Ein Bienenstaat besteht dabei aus aus Drohnen, einer Königin und Arbeiterinnen. Im Bienenstock gibt es eine klare Arbeitsverteilung für alle drei Bienentypen, wobei die Mehrheit der im Volk lebenden Bienen, die fleißigen Arbeiterinnen bildet. Nach dem Schlüpfen arbeiten die Arbeiterinnen zunächst als Putzbienen. Dabei sorgen sie dafür, dass der Bienenstock sauber ist und die Waben wieder gereinigt werden. Anschließend kümmern sie sich dann als Ammenbienen um die Versorgung der Brut, der Drohnen und der Königin.

Auch das Putzen des Volkes wird von den Ammenbienen übernommen. Ältere Bienen werden als Bau- und Wächterbienen eingesetzt und sorgen für die Verteilung des gesammelten Futters im Bau sowie die Einlagerung von Nahrung zur Vorsorge. Der letzte Aufgabenbereich ist schließlich die Tätigkeit als Sammelbiene. Diese fliegen aus und begeben sich auf die Suche nach Pollen, Nektar und Honigtau. Dabei sichert die Sammlung von Nahrung das Überleben des Bienenstaates.

Eine Bienenkönigin ist die wichtigste “Person” in einem Bienenstaat – sie überwintert mit ein paar tausend ihrer Arbeiterinnen im Bienenstock. In dieser Zeit ernähren sich die Arbeiterinnen von den eingelagerten Lebensmitteln in Form von Honig und Pollen. Dies ist die Zeit, in der keine Nachkommen gezeugt werden.

Erst im Frühling, beginnt die Königin wieder mit der Eiablage. Zuerst langsam, aber mit einem zunehmenden Nahrungsangebot, steigt auch die Anzahl der Eier und das Volk wächst schnell heran. Wenn die Vorräte gefüllt sind und der vorhandene Platz zur Neige geht, wird die Eiproduktion verringert und es werden neue Königinnen herangezogen.

GUT ZU WISSEN…

WIE KOMMT DER HONIG AUFS BROT?

WAS STECKT IM HONIG